Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Seit 2013 ist es gesetzlich vorgeschrieben, die psychischen

Belastungen am Arbeitsplatz zu evaluieren. Aber wer muss das wirklich machen? Und wie oft? Wer kann das durchführen und ist ausgebildet dafür? Und muss ich das jetzt echt machen, wenn ich eh nur 1 MitarbeiterIn hab??

 

Ich habe mich diesbezüglich weitergebildet und möchte euch ermutigen, das Thema in eure Firmen zu tragen, sollte es dort nicht schon längst angekommen sein!

 

 

Was ist neu?

Die psychische Gesundheit wurde explizit dazu genommen zur Arbeitssicherheit. Prävention wurde als sehr wichtig erkannt und Gefahren sollen frühzeitig wahrgenommen werden. Die Rolle von Arbeitspsychologen wurde zusätzlich zu Sicherheitsfachkräften und Arbeitsmedizinern als wichtig erkannt und ausdrücklich betont! Weiters wird klargestellt, dass Gesundheit mehr ist als nur körperliche Gesundheit!

mehr lesen 0 Kommentare

Die ayurvedische Morgenroutine für Gelassene und für Eilige

Den Tag gelassen und in Ruhe zu starten, gibt Kraft für den ganzen Tag, die Woche, das Leben. Im Ayurveda kennen wir eine richtige Morgenzeremonie, die uns mit Energie versorgt.

 

Hier die Tipps:

 

Aufstehen vor Sonnenaufgang 

Die Natur lädt sich über Nacht auf, wir profitieren frühmorgens von dieser energetischen Aufladung.

In der Vata-Phase (2 – 6 Uhr) ist es leichter aufzustehen als in der Kapha-Phase (6 – 10 Uhr). Je weiter du in die Kapha-Phase hineinschläfst, desto schwieriger wird das Aufstehen.

mehr lesen 1 Kommentare

Akute oder chronische Erschöpfung – was belastet dich?

Wir alle kennen Abende oder Phasen, in denen wir müde und erschöpft sind. Das ist ja kein Problem, solange es sich um AKUTE Erschöpfung handelt, also körperliche oder geistige Müdigkeit nach erbrachter Leistung. Die Lösungsmöglichkeiten dafür sind vielfältig: Schlaf, gutes Essen, abschalten, Urlaub machen, Freunde treffen, alles, das dir gut tut – sich regenerieren und erholen eben. Wenn dies gelingt, ist alles gut.

 

Wenn nicht, kann dieser Zustand allerdings chronisch werden. Und chronische Erschöpfung führt zu Krankheit.

 

Wie kann es aber zu chronischer Erschöpfung kommen?

mehr lesen 0 Kommentare

Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha

Was sind eigentlich diese drei Doshas Vata, Pitta und Kapha, von denen wir im Ayurveda immer sprechen? Oft hat man schon davon gehört, aber vielleicht nicht verstanden, worum es da eigentlich geht. Dabei ist dieses Konzept zwar komplex, aber sehr logisch und war für mich daher sofort super nachvollziehbar. Gerne versuche ich, es euch näher zu bringen. Vielleicht wollt ihr ja dann noch mehr davon wissen, um eurer Konstitution möglichst typgerecht entsprechend zu leben.

 

Doshas sind nichts Festes, das man angreifen kann, sondern Funktionsprinzipien, die etwas bewirken. Sie erzeugen eine bestimmte Art von Atmosphäre im Körper, in der dann bestimmte Reaktionen passieren. Es sind also Prinzipien, die im Organismus durch bestimmte Funktionen und Eigenschaften wirken.

mehr lesen 0 Kommentare

Entspannung als eine der drei Säulen der Prävention

Ruhe und Entspannung sind wichtig! Sich auszuruhen, ist neben Bewegung und gesunder Ernährung genauso wichtig. Sport und Ruhe sind also das perfekte Paar.

 

Genieße den Moment! Den Moment zu genießen, hilft Dir, loszulassen und die Energie zu sammeln, die Du jeden Tag brauchst. Und das, ganz ohne einen Snack als Belohnung.

 

Und hier das ABC des Genießens:

1. Nimm Dir Zeit zum Genießen.

2. Gönne Dir den Genuss.

3. Genieße bewusst.

4. Planen schafft Vorfreude.

5. Genieße die kleinen Dinge des Alltags.

6. Genieße lieber wenig, aber richtig.

7. Genieße auf Deine eigene Art.

8. Schule Deine Sinne.

mehr lesen 0 Kommentare

Bewegung als eine der drei Säulen der Prävention

Der Frühling wird kommen: die beste Jahreszeit zum Entschlacken, Entgiften und Abnehmen. Neben einer

Ernährungsumstellung braucht es auch Bewegung, um erfolgreich abnehmen zu können!

 

Bewegung ist für einen gesunden Lebensstil genauso wichtig wie gesunde Ernährung und gutes Stressmanagement. Lange hat mich das nicht wirklich interessiert – Zeit wollte ich mir dafür schon gar keine nehmen! Dabei reichen 30 Minuten am Tag laut WHO aus – und die Wirkung ist durchschlagend! Ob du gehst, Treppen steigst oder im Garten arbeitest – die einzelnen Bewegungsintervalle, die du in Deinen Alltag integrierst, müssen nur 10 Minuten lang sein. Das klingt doch machbar, oder?

mehr lesen 0 Kommentare

Die unglaubliche Wirkung von Khichari

Nachdem die „kleine Detox-Kur für Zuhause“ so gut angekommen ist und in den Kochkursen das Khichari immer sehr gut schmeckt, möchte ich mich ausführlicher der unglaublichen Kraft des Khicharis widmen.

 

Khichari ist ein einfaches ayurvedisches Gericht, das leicht

verdaulich, gut verträglich, reinigend und stärkend wirkt. Dieses Gericht eignet sich für alle Menschen, die nicht streng fasten können/sollen/wollen. Es reinigt die Nieren, den Dickdarm, ja das gesamte Verdauungssystem. Khichari bedeutet Mischung, meistens von Mung-Dal und Basmati-Reis, immer mit Gemüse und Gewürzen. Die Varianten, die du dir gestalten kannst, sind vielfältig, da die Hülsenfrüchte und die Kohlenhydrate, genauso wie das Gemüse und die Gewürze abgewechselt werden können.

mehr lesen 0 Kommentare

Die kleine Detox-Kur für Zuhause

Du hast das Bedürfnis nach Reinigung und Entgiftung, aber keine Zeit für eine ausführliche Panchakarma-Kur?

 

Dann nimm dir regelmäßig zu Hause einen Tag Zeit für dich zur Entgiftung und Reinigung, um deinen Körper schonend zu entlasten.

 

Was du dazu brauchst?

  • Einen ganzen Tag lang Ruhe zur Entspannung und etwas Bewegung an der frischen Luft
  • Abgekochtes Wasser und Reissuppe zum Trinken
  • 2 x frisch gekochtes Khichari (ein leicht verdaulicher Mung-Dal-Reis-Gemüse-Eintopf)

Warum das Alles und wie mache ich das am besten?

 

mehr lesen 2 Kommentare

Burnout Rad Erschöpfungs-Phase (9-12)

In den letzten Phasen eines Burnout bricht der Körper zusammen. Messbare Organschäden sind möglich, z.B. eine vergrößerte Nebennierenrinde oder eine geschrumpfte Thymusdrüse. Der Verdauungsapparat kann stark beeinträchtigt sein, von Magengeschwüren bis chronische Darmbeschwerden ist vieles möglich. Psychosomatische Störungen belasten den Betroffenen.

 

Stufe 9. Depersonalisierung

 

In dieser Stufe verändert sich das natürliche Persönlichkeitsgefühl, die Wahrnehmung des eigenen Körpers, der Persönlichkeit, der Erinnerungen, des Denkens, Fühlens, Sprechens und Handelns. Man steht wie neben sich. Es wird immer schwieriger, den Anforderungen gerecht zu werden.

Daraus entsteht ein Gefühl der Ineffizienz. Der Glaube an das eigene Können sinkt rapide (Selbstwirksamkeitsüberzeugung). Die körperlichen Symptome der Anfangsphase treten verstärkt wieder auf, z.B. Kopfschmerzen, Erschöpfung, Verstopfung oder Durchfall. Die Libido und die Immunstärke sind stark eingeschränkt.

mehr lesen 0 Kommentare

Burnout Rad Widerstands-Phase (5-8)

Dauert der Stresszustand an, gewöhnt sich der Körper daran. Die Symptome der Phase 1 - 4 bessern sich bzw. verschwinden. Doch der Schein trügt. Die Organe laufen auf hohen Touren und verausgaben sich zu stark.

 

Stufe 5. Umdeutung von Werten

 

Die Arbeit nimmt einen überhöhten Stellenwert im Leben ein. Alles andere scheint nicht mehr so wichtig zu sein. Trotzdem

kannst du Erfolg nicht mehr richtig wahrnehmen. Du  vernachlässigst deine Familie und Freunde, nimmst Arbeit nach Hause mit und vereinsamst langsam, da du nicht mehr mit ins Kino gehst oder einem Hobby in der Gruppe nachgehst. Die

Sexualität kommt schon lange zu kurz und verabschiedet sich schön langsam. Auch für Sport hast du keine Zeit mehr. Die Stresshormone werden somit nicht mehr abgebaut.

 

Stufe 6. Verleugnung auftretender Probleme

 

Bemerkungen vom Partner und Freunden, die noch geblieben sind, über deine Lebenssituation oder deinen Stress, werden abgeschmettert. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Burnout Rad Alarm-Phase (1-4)

In den ersten grünen schleichenden Phasen eines Burnout Prozesses kommt es zu einer Verschiebung des Gleichgewichts im Leben. In diesen Phasen ist es noch recht einfach möglich, wieder umzukehren.

 

Was passiert aber jetzt genau in diesen Phasen und warum sind diese schon erste Anzeichen auf dem Weg in ein Burnout?

 

Stufe 1. Idealismus und der Drang, sich beweisen zu wollen

 

Ein starker Enthusiasmus, große Ziele und Ideale führen zu dem Wunsch, sich unbedingt beweisen zu wollen. Das kann nur zu

Druck führen, um keine Erwartungen zu enttäuschen. Außerdem führt es zu übertriebenem Ehrgeiz, Konkurrenzdenken und –kampf. Das kann auch im Privatleben erlebt werden, um z.B. die „perfekte Hausfrau“ zu sein und mindestens so viele köstliche Marmeladen wie die Nachbarin einzukochen oder immer ein blitzsauberes Haus zu haben.

mehr lesen 0 Kommentare

Entgiften, entschlacken, abnehmen – gewusst wann und wie

Seit ich mich mit dem ayurvedischen Wissen beschäftige, stört es mich immer mehr, wie weit sich unsere Gesellschaft von dem alten Wissen entfernt hat, das ganz genau weiß, wann uns was gut tut.

Das ist in der Traditionellen Europäischen Medizin genauso wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin oder eben auch im Ayurveda.

 

Beim Entgiften, Entschlacken oder gezielten Abnehmen ist die beste Jahreszeit nicht die, die uns vom Handel oder den Fitnesscentern transportiert wird, z.B. mit Anfang Jänner oder hin zur Bikinifigur noch schnell im Mai – nein, optimal ist der Frühlingsbeginn, der im Ayurveda mit 22.2. beginnt – und auch bei uns, wenn wir genau schauen und hinspüren in die Natur. Auch in unserem Kulturkreis beginnt rund um diese Zeit die Fastenzeit.

mehr lesen 1 Kommentare

Burnout Rad nach Freudenberger

Viele von euch haben schon von Kollegen, Bekannten oder Freunden im Burnout gehört, kennen jemanden, der betroffen ist/war oder sind gar selber betroffen. Leichter wird der Umgang mit Betroffenen, wenn man versteht, welche Prozesse dahinter stecken und wie aus (ganz normalen) Stress ein Burnout werden kann.

 

In meiner Ausbildung zur Burnout Präventions-Trainerin habe ich mehrere Modelle des Verlaufs eines Burnouts kennengelernt. Am besten gefallen hat mir das 12stufige Modell nach Freudenberger, das ich euch gerne vorstellen möchte.

 

Die 12 Phasen sind nicht bei jedem Betroffenen gleich ausgeprägt und gleich intensiv oder lang in ihrer Dauer. Grob zusammengefasst können sie auch werden in

 

Phase 1 – 4: Alarm

Phase 5 – 8: Widerstand

Phase 9 – 12: Erschöpfung bis Zusammenbruch

mehr lesen 0 Kommentare

Ojas, die Lebensessenz

Total fasziniert war ich in meiner Ausbildung vom ayurvedischen Verständnis von Ojas, unserer Lebensessenz. Ojas bedeutet übersetzt auch „Strahlen“ und drückt sich durch Lebensfreude, leuchtende Augen, schimmernde Haut und besondere Anziehungskraft aus. Es entsteht am Ende einer gesunden Gewebserneuerung, sprich dem Verdauungsprozess, und ist  ausschlag-gebend für unser Immunsystem und unsere Attraktivität. Spannend finde ich auch das Verständnis von Ojas im Zusammenhang mit Burnout.

 

Wie entsteht Ojas?

Unser Verdauungsfeuer (Agni) hilft dem Körper, sich bei jeder vitalstoffreichen Mahlzeit zu erneuern. Unsere Zellen werden aus dem gebildet, was wir essen. Idealerweise leben wir in einem gesunden Körper, der sich täglich von seinen Abfallstoffen befreit und in dem ein klarer, aufnahmefähiger und freundlicher Geist wohnt.

mehr lesen 0 Kommentare

Iss weniger Zucker!

Hast du deine Neujahrsvorsätze auch schon gebrochen oder bist du noch hartnäckig dran, nicht zu rauchen, mehr Sport zu machen, weniger Alkohol zu trinken usw. usf?

 

Wenn du noch durchhältst, freue ich mich für dich! Wenn nicht, ist es nicht so tragisch – Neujahrsvorsätze können gar nicht funktionieren, weil wir uns immer zu viel vornehmen und uns zu wenig Zeit geben, schlechte Gewohnheiten langsam und konsequent zu ersetzen.

 

Einfacher ist es, einen Monat lang, eine neue Gewohnheit

konsequent umzusetzen.

 

Wie wäre es mit „weniger Zucker essen“?

mehr lesen 0 Kommentare

Anspannung oder Entspannung - was spürst du besser?

Stress ist keine Erfindung der letzten Jahrzehnte, sondern hat es schon immer gegeben. In der Steinzeit hatte der Stress aber eher etwas mit dem Überleben zu tun und schnelle Entscheidungen wie z.B. Kampf oder Flucht waren notwendig, wenn der Säbelzahntiger plötzlich vor dir stand. Die körperlichen Reaktionen, die blitzschnell ablaufen, sind heute aber dieselben wie damals und finden viel häufiger statt als damals.

 

Informationen, die über unsere fünf Sinne wahrgenommen werden, werden an das limbische System weitergegeben, das sekundenschnell entscheidet, ob es ums Überleben geht. Wenn vergleichbare Situationen abgespeichert sind und Alarm durch den Sympathikus gegeben wird, dann werden Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Erste körperliche Reaktionen werden bemerkt: das Herz schlägt schneller, die Atmung wird flacher, die Hände beginnen zu schwitzen, die Aufmerksamkeit erhöht sich, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigen. Die Leber schüttet Zucker aus, damit die Muskeln im Kampfesfall oder für die Flucht gestärkt sind. Das Blut zieht sich ins Innere zurück, damit wir bei Verletzungen nicht so stark bluten. Der Blick wird fokussiert (Tunnelblick). Der für Erholung zuständige Parasympathikus wird ruhig gestellt. Jetzt sind wir bereit für Kampf oder Flucht. Klingt doch super, oder? Wo ist das Problem? 

mehr lesen 0 Kommentare

Was wir tun können, um unser Vata (im Winter) zu senken

Genauso wie es im Sommer wichtig ist, unser Pitta (Feuer) zu senken, ist es im Winter wichtig, unser Vata (Bewegung) zu senken. Die ayurvedische Lehre hat uns dazu ziemlich viel zu sagen: das Vata-Dosha (übersetzt

wörtlich „Wind“) wird mit den Eigenschaften kalt, trocken, rau, beweglich,

leicht, hart und klar beschrieben. Vata steht für alle Prozesse der

Beweglichkeit, sowohl in unserem Körper als auch in der Natur. Ist Vata jedoch gestört, produziert es diese Prozesse zu stark und das kann zu typischen Vata-Störungen führen: z.B. trockener Haut, Schlafstörungen, Beschwerden des Bewegungsapparates, frühzeitigen Alterungsprozesse, Nervenkrankheiten, Tinnitus, Nervosität, aber auch Verstopfung und Blähungen.

 

Das heutige Leben der meisten Menschen ist voller Hast und Eile, Hektik und Stress. Wir leben im Zeitalter der Kommunikation, der Sinnesüberflutungen und zunehmender Mobilität. Diese alltäglichen Anforderungen vermehren massiv unser Vata. Zusätzlich fehlen uns Ruhephasen, Zeiten der Selbstbetrachtung und Reflexion, ein gesundes Verhältnis von Anspannung und Entspannung.

 

Was hat das jetzt mit dem Winter zu tun?

mehr lesen

Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht, du wirst in jedem Fall recht behalten. Henry Ford

Kennst du folgenden Situationen?

 

Seit einiger Zeit findest du deinen Job schon ziemlich anstrengend und die Kinder am Wochenende fordern dich ziemlich. Dann bekommt deine Abteilung einen neuen Chef. Prinzipiell freust du dich drauf, aber als er alles in Frage stellt und viele Abläufe neu gestalten möchte, verlassen dich die Kraft und die Zuversicht, Job und Familie weiterhin halbwegs in Balance halten zu können.

 

Oder diese: du bist immer wieder an der Grenze deiner Leistungsfähigkeit angelangt. Privat läuft es nicht wirklich rund, gesundheitlich bist du angeschlagen. Da kommt deine Chefin, nimmt dich aus deiner bestehenden Abteilung raus und vertraut dir eine neu zu gründende Abteilung an. Du sollst sie aufbauen. Wie geht es dir dabei? 

mehr lesen 0 Kommentare

Lebe dein Leben oder lebe in Sicherheit. Beides geht nicht.

Vielleicht kommt dir ja folgende Situation oder eine ähnliche bekannt vor?

 

Du erfährst am Abend, dass deine Frau mit den beiden Kindern in einem Fluss schwimmen war, flippst fast aus vor Sorge und machst ihr Vorwürfe, weil man deiner Meinung nach prinzipiell nicht in einen Fluss schwimmen geht und das auf jeden Fall viel zu gefährlich wäre. Du übersiehst aber, dass sie noch zwei Erwachsene dabei hatte, die Kinder immer stromaufwärts von ihr im Wasser waren, die Strömung nicht stark und der Fluss nicht tief war. Außerdem können beide Kinder ausgezeichnet schwimmen. 

 

Wenn dir folgende Gedanken bekannt vorkommen, dann wäre es gut, wenn du dich mit dem stressverschärfenden Gedankenmuster sei vorsichtig auseinandersetzt:

mehr lesen 0 Kommentare

Nur wer loslässt, hat zwei Hände frei.

Kennst du folgende Situationen?

 

Du hast deine Freundin mit ihrer Familie zum Essen eingeladen. Unaufgefordert bringt sie die Muffins als Nachspeise mit. Du bedankst dich mit einer Packung Merci. Warum? Du möchtest niemandem etwas schuldig sein.

 

Oder eine Situation aus dem Arbeitsalltag: Du gehst fast unter vor lauter Arbeit, während deine Kollegen es schaffen pünktlich nach Hause zu gehen. Trotzdem bringst du es nicht über dich, sie zu fragen, ob sie von deiner ewig langen to-do-Liste etwas übernehmen könnten.

 

Kennst du die folgenden Gedanken? Wenn ja, dann beschäftige dich bitte mit dem stressverschärfenden Gedankenmuster „sei stark!“:

mehr lesen 0 Kommentare

Wer „Ja“ sagt und „Nein“ meint, bringt sich in Stress.

Wie oft sagst du „Ja“ zu etwas, worum du gebeten wirst, obwohl du eigentlich viel lieber „Nein“ sagen würdest?

 

Kennst du folgende Situationen? Du hast deinen Kindern schon

hundertmal gesagt, sie sollen ihr schmutziges Geschirr in den Geschirrspüler räumen, aber sie tun es sehr oft nicht. Bevor du es einfach mal stehen lässt und schaust, was passiert, räumst es grummelnd weg, um keinen Streit vom Zaun zu brechen.

 

Oder ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag: du hast das Gefühl, dass du immer mehr arbeitest als deine Kollegin und Aufgaben vom Chef tendenziell eher bei dir landen als bei ihr. Trotzdem sagst du nichts, schluckst deinen Ärger runter und arbeitest noch ein bisschen schneller, um nur ja keinen Konflikt herauf zu beschwören. Bestimmt fallen euch noch ganz viele ähnliche Situationen ein.

mehr lesen 3 Kommentare

Ayurvedische Tipps zur Stärkung des Immunsystems im Herbst

Überall um uns herum hustet, rotzt und schneuzt sich wer, Viren und Bakterien fliegen nur so herum. In den Schulklassen fehlt manchmal ein Viertel der Kinder, Arbeits-kollegen fallen durch Erkältungen aus und wir müssen mehr arbeiten als uns gut tut. Warum ist das jedes Jahr im September/Oktober mit dem Herbstbeginn wieder so? Ich starte einen Versuch, euch das ayurvedisch zu erklären und was wir tun können, unser Immunsystem zu stärken.

 

Wie immer im Ayurveda ist es am Allerwichtigsten zu wissen, welche Konstitution man hat und dementsprechend zu leben und sich zu ernähren. Gelingt einem das, dann baut sich täglich neu Ojas (=Lebensessenz) auf, die unser Immunsystem stärkt, uns innere Zufriedenheit gibt und in unserer Ausstrahlung zu sehen ist. Sind unsere Doshas (Funktionsprinzipien) allerdings im Ungleichgewicht, werden wir unter anderem auch leichter anfällig für Infekte.

 

Warum ist das so? Zuviel Kapha (Stabilität, Erdung) lässt die Schleimhäute mehr Sekret produzieren, auf dem Viren und Bakterien sich bestens vermehren. Zuviel Pitta (Transformationskraft, Feuer) schwächt unser Verdauungsfeuer (Agni), Ama (Stoffwechselschlacken) können entstehen. Geschwächt beschert uns der nächste Luftzug im verschwitzten Zustand eine Grippe. Und zu viel Vata (Bewegung) verursacht neben anderen Problemen auch einen trockenen Darm, der ja der Hauptsitz des Immunsystems ist und somit anfälliger.

mehr lesen 1 Kommentare

Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss

Kennst du folgende Situationen?

 

Die Präsentation für den Chef ist noch nicht so schön wie du sie haben möchtest, er steht aber schon wartend in der Tür und dir bricht deshalb der Schweiß aus? Oder der Tisch ist noch nicht so schön gedeckt, wie du dir das vorstellst, aber die Schwiegereltern läuten eine Viertelstunde zu früh? Die Kinder haben sich Gras-flecken auf der Jean geholt, ihr seid aber schon am Sprung zu Freunden, deren Kinder immer sooo perfekt angezogen sind?

 

Solche Situationen sind sehr unangenehm für Menschen mit dem stressver-schärfenden Gedankenmuster „Sei perfekt!, weil es ihnen total gegen den Strich geht, wenn etwas nicht fehlerfrei ist oder zu 150 % abgeliefert wird.

 

Wenn dir mehrere der folgenden Sätze sehr bekannt vorkommen, dann setze dich mit deinem Gedankenmuster bitte näher auseinander:

mehr lesen 1 Kommentare

Die Stressampel verstehen

Auf meiner neuen Facebook Unternehmensseite „Cornelia Pessenlehner Burnout Prävention“ haben wir uns in den letzten Tagen mit der Stressampel beschäftigt. Die Fragestellungen lauteten:

  • Ich gerate in Stress, wenn…
  • Ich setze mich selbst in Stress, indem…
  • Wenn ich in Stress bin, dann…

Warum diese differenzierte Abfrage? Weil es um drei unterschiedliche Themenbereiche geht, die verschieden bearbeitet werden müssen, um Stress leichter zu bewältigen. Wenn ich differenzieren kann, wo die Ursache meines

Stressempfindens herkommt und/oder, ob ich nicht oder falsch entspanne, kann ich leichter Lösungsmöglichkeiten finden: 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ausweg aus Konflikten

Für diesen Blog habe ich meine BPW-Kollegin Helga Gross, eine eingetragene Mediatorin, um einen Gastbeitrag gebeten. Weitere Infos zu ihr und ihrer Arbeit findest du unter www.konfliktausweg.at. Vielleicht steckst ja auch du in einem Konflikt, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt? Hier ihre ermutigenden Worte:

 

Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz, Ärger in der Schule, Streit mit dem Partner, den Kindern oder den Geschwistern, Konflikte mit den Eltern oder Schwiegereltern . . .  Probleme und Konflikte gibt es überall.

 

Konflikte sind eine große Chance, wenn man ihnen den Beigeschmack einer Katastrophe nimmt. Sie hinzunehmen war gestern, heute wird daran gearbeitet!

Mediation kann eine gute Problemlösung sein. Aber keine Sorge, Sie müssen sich nicht verändern. Ihre Vorlieben und Abneigungen können Sie beibehalten. Denn Mediation manipuliert nicht. Verändert wird nur die Sichtweise auf ein Problem. Erst dieser Perspektivenwechsel ermöglicht das gegenseitige Verständnis und anschließend die Arbeit an einer Lösung.

mehr lesen 1 Kommentare

Reicht es, in einem Konflikt nur sachlich zu argumentieren?

Warum hören mehrere Personen ein und dieselbe Aussage so unter-schiedlich? Was läuft da ab in uns, um ganz einfache Sätze so verschieden aufzufassen, zu interpretieren und wiederzugeben, dass ein richtig wilder Konflikt entstehen kann?

 

Das habe ich mich während der letzten Monate auch mehrmals gefragt, als ich – nicht ganz unerwartet, aber dann doch sehr plötzlich – in einen schon länger schwelenden und nun explodierenden Familienkonflikt involviert wurde. Da ist mir mein Workshop „Konflikte erfolgreich austragen - gut kommunizieren“ wieder eingefallen und die verschiedenen Strategien zur Konfliktlösung. Die wichtigste (und leider oft nicht sehr gut gelernte) Fähigkeit ist die der Kommunikation:

mehr lesen 0 Kommentare

10 ayurvedische Ernährungstipps

Besonders wichtig ist in der ayurvedischen Ernährung und Lebensweise die Berücksichtigung der individuellen Konstitution.

 

Doch auch wenn du diese noch nicht kennst, gibt es einige Grundregeln oder Tipps, die jeder Mensch berücksichtigen kann, wenn er gesund und leistungsfähig bleiben will. Sie stärken unser Verdauungsfeuer (Agni), unterstützen somit den Stoffwechsel, schützen vor Verdauungsstörungen und Schlacken (Ama) und fördern die Transportkanäle (srotas) in ihrer Arbeit.

 

Drei Mahlzeiten sind optimal und auf Zwischenmahlzeiten verzichten:

Iss regelmäßig (drei Mahlzeiten täglich) und verzichte auf unkontrollierte Zwischenmahlzeiten. Am besten ist, erst wieder zu essen, wenn die vorhergehende Mahlzeit verdaut ist. Nur so werden die Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge nicht gestört. Wenn ständig Essen in unterschiedlichen Verdauungsstadien durch dein System wandert, ist das der Verdauung nicht zuträglich. Eine wunderbare Beschreibung des Verdauungsvorganges findest du in Guilia Enders Buch „Darm mit Charme“.

mehr lesen 1 Kommentare

Erdbeeren und wie wir die köstlichen Früchte am besten vertragen

Was gibt es Schöneres, als im Erdbeergarten die vollreifen, dunkelroten Erdbeeren zu pflücken und gelegentlich auch eine gleich zu vernaschen?

 

Jetzt ist die beste Zeit, um die reifen, heimischen Erdbeeren zu genießen. Aus ayurvedischer Sicht gibt es da allerdings etwas zu beachten und das möchte ich euch in diesem Beitrag gerne verraten.

 

Frische Früchte zählen zu besonders wertvollen Energiespendern. Reif geerntet spenden sie uns besonders viel vitale Lebensenergie und beeinflussen unsere Psyche positiv. Bei der Erdbeere ist es allerdings gut zu wissen, dass sie mit ihrem süß-sauren Geschmack zu den sauren Beerenfrüchten zählt, die durch ihre Säure und hitzende Qualität zwar gut für Vata ist (es senkt), unser Pitta aber erhöht. Was kannst du also tun, um sie gesundheitsförderlich zu genießen?

mehr lesen 0 Kommentare

Warum es uns gut tut, unser Pitta (Hitze) im Sommer zu senken!

Wenn es draußen heiß wird, steigt auch in unserem Körper Pitta (Feuer- und Transformationskraft) an und natürliche Energiereserven des Körpers werden verbrannt. Warum wir das nicht wollen? Weil dadurch viel Hitze und festsitzende Schlackenstoffe freigesetzt werden. Das macht uns träge und müde und zieht uns in die Hängematte. Körperlich sind wir weniger leistungsfähig. Konzentrieren fällt uns schwierig und antriebslos sind wir auch. Was können wir also tun, um das Pitta in unserem Inneren zu senken, obwohl es draußen monatelang dominiert?

 

Am allerwichtigsten ist ein starkes Agni (Verdauungsfeuer), das mit Schlacken fertig wird und auch kühlende Sommergerichte problemlos verbrennt. Dazu wählen wir noch pittasenkende Lebensmittel aus:

mehr lesen 0 Kommentare

Tipps für einen ayurvedischen Tagesablauf

Im Ayurveda bekommen wir jede Menge Hinweise, wie wir in Balance bleiben

können. Da gibt es viele Tipps, die wir leicht umsetzen können, ohne zusätzlichen Aufwand betreiben zu müssen. Indem wir auf die Ernährung und den Tages-rhythmus achten, haben wir schon viel gewonnen.

 

Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha bestimmen die Tagesqualitäten und wenn wir diese kennen und berücksichtigen, haben wir schon viel für uns getan.

 

Vata (2 - 6 und 14 - 18 Uhr) schenkt uns die Qualität der Kreativität, Kommunikation und Bewegung, aber auch Unruhe und Nervosität.

 

Pitta (10 - 14 und 22 - 2 Uhr) schenkt uns die Qualität der Transformation, des Feuers, der Konzentration und Umsetzung, aber auch der Überreizung, der Aggression und des Machtstrebens.

 

Kapha (6 - 10 und 18 - 22 Uhr) schenkt uns die Qualität der Erdung, Ruhe und Stabilität, aber auch der Schwere, Trägheit und Lustlosigkeit.

 

Gerne möchte ich euch durch einen "perfekten ayurvedischen Tag" begleiten:

mehr lesen 0 Kommentare

Gönn dir was oder wie wir wieder lernen zu genießen!

Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „Die Gabe zu genießen, wird zu wenig entwickelt“. Und seither wurde diese Gabe in uns sicherlich nicht gefördert. Wir leben ja nicht gerade in einer genussfreundlichen Kultur. Was zählt, ist immer mehr die Leistung.

 

Das Problem: viele Menschen nehmen sich keine Zeit für den Genuss oder verbieten ihn sich sogar. Wer aber seine Bedürfnisse zu lange vernachlässigt, verliert früher oder später den Kontakt zu sich selbst. Auch die Genuss-Sensoren, unsere 5 Sinne, werden dadurch weniger benutzt und „unscharf“.

 

Wichtig ist es in unserer schnelllebigen Zeit, immer wieder innezuhalten, und darauf zu hören, was mir gut tut.

mehr lesen 0 Kommentare

Einfache Tipps für ein glücklicheres Leben mit Ayurveda

Gesundheit ist aus ayurvedischer Sicht ein Zustand voller Vitalität, Widerstandskraft und Lebensfreude. Wie finden wir aber diese Lebensfreude oder wie können wir sie steigern? Wie versteht Ayurveda eigentlich Gesundheit und Glück?

 

Beschrieben wird dieser Zustand des „Sattva“ folgendermaßen:

angestrebt wird ein Zustand voller Ruhe und Glück, ein bewusster Umgang mit der

eigenen Gesundheit, der Umwelt und den Mitmenschen. Das Streben nach

materiellen Dingen und Anerkennung wird abgelöst durch spirituelle Interessen

und der Gemüts- und Geisteszustand wird als in sich ruhend, hell, offen,

fröhlich, zufrieden und sanftmütig beschrieben.

Sattva – die Qualität der Reinheit und Göttlichkeit – wird gefördert, wenn du folgende Tipps schrittweise in dein Leben integrierst:

mehr lesen 1 Kommentare

Hilfe, ich kann nicht abnehmen!

Warum kann ich sooo schwer abnehmen, obwohl ich eh nicht viel esse und mich auch regelmäßig bewege?

 

Vielleicht hat es etwas mit den Stresshormonen in deinem Körper zu tun.

Wenn du das Gefühl hast, immer unter Druck zu sein und in einem Hamsterrad zu stecken, dann lade ich dich herzlich ein, in der Workshop-Reihe in Gmunden, die am 3.3.2017 beginnt, zu lernen, dir selber zu helfen.

 

Aber nun zu den Stresshormonen und warum sie auf den Blutzucker- und Fettspiegel so eine starke Auswirkung haben:

Wenn zu oft Adrenalin und Kortisol durch dein Blut gepumpt werden und der ganze Körper in Alarmbereitschaft ist, dann gibt er keine Reserven her. Ohne entsprechende Entspannungs- und Genussübungen wird Abnehmen daher nicht nachhaltig möglich sein. 


mehr lesen 0 Kommentare

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Ich freue mich über dein Interesse an meiner Homepage!

 

Aufgrund eigener Erfahrungen, aber auch als Mitglied eines Netzwerkes berufstätiger Frauen (BPW Business and Professional Women Wels-Hausruck) bin ich überzeugt, dass es sowohl sehr wichtig als auch teilweise ganz einfach ist, sich selbst zu helfen. Nur leider haben wir nicht gelernt, auf uns zu schauen und unser Wohlbefinden in der Prioritätenliste ganz nach oben zu schieben statt immer alles und alle Anderen zuerst zu bedienen.

 

Ich biete Workshops an, in denen du lernst, mit Stress umzugehen, deine eigenen Gedankenmuster zu verstehen und zu ändern und vieles mehr. Mehr dazu siehst du in der Rubrik "Burn-Out Prophylaxe".

 

Außerdem biete ich Ayurveda Kochkurse an, in denen du diese alte Wissenschaft des Lebens praxisnah kennenlernen kannst und am nächsten Tag auch zu Hause umsetzen kannst.

 

Wenn du nach einer Nahrungsergänzung suchst, die rein natürlich ist, dann schau doch zur Rubrik "Nahrung perfekt ergänzen" und sieh nach, was mich seit Jahren begeistert.

 

Ich freue mich über dein Stöbern auf meiner Homepage und auf deine Kontaktaufnahme, wenn du Interesse an einem speziellen Angebot hast.

 

Alles Liebe,

Cornelia

 

 


mehr lesen 5 Kommentare